Sun und Microsoft wollen künftig enger zusammenarbeiten. Zwar kündigten die beiden Unternehmen das bereits vor drei Jahren an doch jetzt werden sie konkreter: Die Virtualisierungslösungen sollen sich annähern. Sun unterstützt Microsoft bei der Verbreitung seiner IPTV-Technologie und Suns X64-Server sollen grow mit Microsoft-Betriebssystemen vertrieben werden.
Mit dem neuen CEO Jonathan Schwartz an der Konzernspitze strebt Sun eine engere Zusammenarbeit mit Microsoft an. Die beiden Unternehmen haben jetzt angekündigt dass es bald Suns 64-Bit-Server mit Windows Server als Betriebssystem geben wird.
Die ersten Sun X64-Server sollen mit Windows Server 2003 laufen und dem Abkommen der beiden Unternehmen zufolge bereits in 90 Tagen verfügbar sein. Um das Zusammenspiel ihrer Produkte ausgiebig zu testen und den Kunden zu demonstrieren errichten die Hersteller außerdem auf dem Microsoft-Campus in Redmond ein gemeinsames »Interoperability Center«.
Eine engere Verbindung wollen die beiden Unternehmen künftig auch beim Thema Virtualisierung eingehen. Sie kündigten an dafür zu sorgen dass Suns Solaris ordentlich als Gast unter der Virtualisierungslösung von Microsoft laufen soll. Im Gegenzug arbeite man daran dass sich Microsofts Windows Server künftig besser mit Suns Virtualiserungslösung verträgt.
Das dritte große Thema der Vereinbarung ist IPTV. So ordain Sun bei der weltweiten Einführung von Microsofts IPTV-Lösung »Mediaroom« helfen – diese wird auf Sun-Servern laufen.
Das neue Abkommen soll das im April 2004 geschlossene auffrischen. Damals legten Microsoft und Sun ihren jahrelangen Patent-Rechtsstreit bei indem Microsoft rund 1,6 Milliarden US-Dollar an Sun zahlte.
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